Hallo alle miteinander,
nun endlich mal wieder ein neuer Eintrag auf meiner Seite. Nachdem an mir gestern ein relativ emotionaler Abend vorbeigerauscht war (bis heut früh fünf Uhr) bin ich jetzt endlich wieder relativ munter inzwischen. Da Havanna-Cola, Erdbeer Daiquiri und co. meine Leber wieder verlassen haben, schreibe ich noch was.
Das Leben ist doch kurios. Menschen kommen und gehen manchmal so schnell, dass man sie ab und an gar nicht richtig bemerkt und gleich wieder vergisst. Oder sie reißen eine kleine Narbe in die Seele und werden somit relativ unvergesslich, denn auch ein kleines Kind was einmal auf die heiße Herdplatte gefasst hat wird es nicht gleich wieder versuchen. Leider ist das manchmal auch nicht immer der Fall. Es gibt auch Kinder, die spielen wieder mit dem Feuer und irgendwann verbrennen sie sich auch noch die zweite Hand. Aber warum macht man sowas?
Ich habe mir heute mal ein paar gedanken gemacht. Muss man immer alle Menschen im Leben abblocken, die einem vermeintlich nicht gut tun? Ändern sich Menschen nie oder vielleicht doch einmal? Macht man Fehler mehrmals und wird trotzdem nicht schlau daraus?
Solche Thematiken kann leider niemand allgemeingültig beantworten. Es gibt ja auch genügend Menschen die immer und immer wieder auf das selbe “Menschenschema” hineinfallen und sich jedes mal vom Mentalen Sturz aufrappeln müssen. Was ich damit sagen will ist, dass die Gradwanderung zwischen richtig und falsch, ansehen und verachtung, gut und böse sehr gefährlich ist.
Was ist Glaubwürdigkeit? Es ist die Würde, welche man hat, die dafür sorgt, das einem Glauben geschenkt wird. Ich finde das ist ein originelles Wortspiel und doch sehr wahrheitsentsprechend. Nur brauch man Glaubwürdigkeit? Sie liegt doch sowieso im Auge des Betrachters. Dieser kann für sich festlegen, dass man un-/glaubwürdig ist aber ob es der richtige Weg ist alle Menschen immer in verschiedene Raster einzuordnen? Man weiß es nicht. Ich kann nur sagen, man selbst verhält sich bestimmt auch nicht immer unglaublich geradlinig oder?
Okay…ich denke genug der Psychoanalyse für heute. Muss noch nach Chemnitz fahren und bisschen packen.
Der Marci



Alex
Was ist gut, was ist böse? was ist richtig, was ist falsch? Das alles ist meiner meinung nach eine Definitionsfrage. Was der eine für gut empfindet, empfindet der andere als das böse schlechthin. Macht man Fehler mehrmals ohne daraus schlau zu werden?… Ja, manchmal macht man das. Wir sind nicht perfekt, wir sind keine Maschine. Was uns von der Maschine unterscheidet ist, ist dass wir Gefühle haben. Auch eine Maschine kann Fehler machen, aber das sind letztendlich auch Fehler, die der Konstrukteur oder der Programierer zu verschulden hat, aslo Menschen. Gefühle sind stärker als jede rationale Handlungsanweisung. Gefühle können blind machen…..Nun ob es richtig ist alle Menschen in Raster einzuordnen? Das ist sicher nicht immer richtig, nur die Frage ist, warum man das tut. Man tut es, weil man bestimmte Erfahrungen gesammelt hat, anhand derer man glaubt, Menschen einordnen zu können. Doch wie alles, ist dieses “System” natürlich auch nicht hundertprozentig. Allerdings funktioniert es je nach Anwender doch hin und wieder relativ zuverlässig. Nunja auch ich will die Psychoanalyse an der Stelle beenden.
der hin und wieder nachdenkliche Alex
Alex
man man drei Mal durchgelesen und trotzdem noch ne orthografische Katastrophe. Naja es ist halt Sonntag
Jana
Da ging es ja bei dir noch ziemlich lange… ich hoffe du triffst die Beste Entscheidung für dich!!!
Micha
Natürlich ist es eine Binsenweisheit, daß Menschen im Leben kommen und gehen!
Bei manchen ärgern wir uns vielleicht, daß sie bleiben, bei anderen ärgern wir uns, weil sie unseren gemeinsamen Weg durch’s Leben wieder verlassen?
Liegt aber eine Stärke auch nicht darin, Leute wieder gehen zu lassen und nicht Sachen hinterherzutrauern, die in der Vergangenheit liegen?
Schließlich leben wir ja im Jetzt und Hier!
Auch das altebekannte Sinnbild mit der Herdplatte hinkt natürlich ein wenig - viele Entscheidungen die man im Leben trifft, können auch wiederholt falsch sein, ohne daraus gleich einen Weltuntergang heraufzubeschwören!
Mir fällt da eher der Spruch ein, daß man einem Wegweiser am Straßenrand vertraut, auch wenn man weiß, daß dieser selber den Weg zur nächsten Stadt auch noch nie gegangen ist …
Menschen können schlauer, dicker, dünner o. ä. werden, aber daß sich Menschen grundsätzlich ändern, halte ich für ein großes Gerücht … was uns durch unsere Gene und eine hoffentlich erfolgreiche Erziehung mit auf den Weg gegeben wurde, muß als Anlage reichen … wir werden nicht mehr anders (zumindest ist mir das selber noch nie an einem Menschen aufgefallen)!
Der hauptsächliche Grund, wenn jemand auf ein bestimmtes Menschenschema “hereinfällt” liegt sicherlich an dem grundsätzlichen Fehler, Menschen in Schemata einzuordnen … dies wird immer schief gehen (die Einteilung in Mann und Frau sollte eigentlich reichen - alles darüber hinaus Gehende wird stets in eine Sackgasse führen)!
Oft wird man auch in Versuchung geraten, um den eigenen “Gutmenschen” herauszukehren, mentale Abstürze als Zeichen von Sensibilität einzuordnen. Aber ist es am Ende nicht eher mangelndes Wissen (und den daraus folgenden Handlungen) über sich selbst???
Die Definition von “Glaubwürdigkeit” ist sicherlich unterhaltsam in dem Satz umschrieben!
Wenn es jedoch auch nur ansatzweise so wäre, müßte “Merkwürdigkeit” ja bedeuten, daß manche Menschen des Merkens würdig sind … (und das haben sich die Schöpfer der deutschen Sprache sicherlich nicht gedacht)!
Vielleicht sollte man Gedanken zu einem Tag, erst nach einer Woche aufschreiben … das gibt einem den nötigen Abstand, Dinge zu beschreiben, ohne in den Verdacht zu kommen, aus der puren Emotion heraus sein Innerstes nach außen zu kehren …
Diesem sollte immer eher ein Ausdruck von Intimität beiwohnen um nicht jeden Gedanken gleich an die Rathaustür zu nageln!